Link: Aktuelle Magnetfeld und Sonnenwind Entwicklung über 3 Tage
Magnetfeld und Sonnenwind Entwicklung über 3 Tage (Aktualisierung ca. alle Stunde)

Sonnenwindvorhersage
Immer wenn der Kp-Wert größer als 4 ist, sollte man in Norddeutschland auf Polarlichter achten. In Süddeutschland treten Polarlichter meistens erst bei Kp-Werten von 7 oder mehr auf. Es gibt bisher nur wenig Erfahrungen damit, wann ein Polarlicht in Deutschland auftritt. Wichtigste Voraussetzung ist ein möglichst hoher Kp-Wert. Als Faustregel kann man sagen, daß bei
Polarlichter in Deutschland auftreten. Weitere Information hierzu kann man diesen Links entnehmen:

In den Diagrammen des Magnetfeld und Sonnenwind wird oben die Stärke des Interplanetaren Magnetfeld (IMF) insgesamt als weiße Bt-Kurve angezeigt. An dieser Stelle ist auch die Stärke der Z-Komponente als rote Bz-Kurve aufgetragen. Die Polarlichtwahrscheinlichkeit ist umso höher je niedriger der Bz-Wert im negativen Bereich ist und umso höher der Bt-Wert ist.
Die hellblaue Phi-Kurve zeigt einen Heliospheric Current Sheet (HCS) an, wenn ein Wechsel von 0/360 Grad nach 180 Grad oder umgekehrt erfolgt. Wichtig ist, daß die Phi-Kurve vor und nach dem angezeigten Wechsel stabil ist. Man sollte auch wissen, daß kurz vor, während und nach einem HCS solare Ereignisse besonders starke Wechselwirkungen mit dem Erdmagnetfeld verursachen. Der HCS ist die mit Abstand größte von der Sonne verursachte Struktur im Sonnensystem. Es handelt sich dabei um ein riesiges Magnetfeld innerhalb des Sonnensystems, daß sich von der Äquatorialebene der Sonne bis zur Jupiterbahn erstreckt.
Die orange Density-Kurve stellt die Partikeldichte im Sonnenwindes dar. Für das Auftreten von Polarlicht ist eine möglichst hohe Teilchenanzahl pro Kubikzentimeter erforderlich. Je höher die Teilchenanzahl ist, desto stärker ist der Druck auf das Erdmagnetfeld. Ein starker Druck auf das irdische Magnetfeld erhöht die Polarlichtwahrscheinlichkeit erheblich.
Die gelbe Speed-Kurve gibt die Geschwindigkeit des Sonnenwinds an. Je höher die Sonnenwindgeschwindikeit ist, desto höher ist auch die Polarlichtwahrscheinlichkeit.
Die grüne Temp-Kurve gibt die Temperatur der Sonnenwindteilchen an. In der Regel ist mit dem Auftreten einer Schockfront auch ein Sprung in der Temperatur der Sonnenwindteilchen verbunden. Ein solcher Temperaturanstieg kann aber hier und da auch bei normalen Bedingungen vorkommen. Von daher gesehen ist diese Kurve nicht so aussagekräftig. Wenn die Temperatur wenige Stunden nach der Ankunft eines frontal auftreffenden Partikelstroms einer Sonneneruption an der Erde merklich absinkt, dann ist die Erde in die magnetische Blase des Partikelstrom eingetreten. Die Erfahrung lehrt, daß häufig während einer solchen Passage durch die magnetische Blase stark ausgeprägte Polarlichter auftreten.
Grafische Darstellung des Geomagnetic A-Index, letzte 30 Tage

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Aktuelle Aktivität jetzt

Sonnen-Aktivität am 11. März und 7. April 2011 in Bezug auf Tzunami Japan



.....#4 Aktuelle radioaktive Strahlenbelastung für Deutschland.....
........Zeit - Zonen... (Weltkarte)